Wissenswertes-komp

In der Animation wird schematisch die Funktionsweise einer Doppelenthärtungsanlage, an der ein OFS-Resthärteüberwachungsgerät geschalten ist, dargestellt. Unten rechts wird parallel dazu die Kurve der entsprechenden Sensorspannung angezeigt.

Am Ausgangspunkt der Animation ist das Harz der Enthärtersäule I neu regeneriert und einsatzbereit. Enthärtersäule II befindet sich in Bereitschaft.
Rohwasser fließt in Säule I. Dabei werden die, als rote Punkte dargestellten, Natrium-Ionen durch die, als blaue Punkte dargestellten, Calcium- und Magnesium-Ionen ersetzt. Das enthärtete und mit Natrium-Ionen (= rote Punkte) angereicherte Wasser fließt aus dem Enthärter zum Verbraucher. Der an der Weichwasserleitung installierte Wasserzähler aktiviert das OFS-Gerät zur zyklischen Messung. Das Weichwasserventil öffnet sich und Weichwasserproben fließen in zyklischen Abständen über die Bypassleitung ins Gerät. Die Proben werden bewertet und danach druckfrei verworfen.
Mit abnehmender Austauscherkapazität des Harzes steigt die Restwasserhärte analog die Sensor-spannung leicht an. da im Weichwasser weniger Calcium- und Magnesium-Ionen ausgetauscht wer-den. Mit anhaltendem Durchfluss und zunehmender Harzerschöpfung steigt die Weichwasserhärte im fließenden Weichwasser stark exponentiell an. Wird der Durchfluss an der Enthärtungsanlage gestoppt. gibt es einen „Gegenioneneffekt“, welcher bei Messung eine verringerte Resthärte gegenüber der letzten Durchflussmessung ergibt. Die Sensorspannung sinkt entsprechend nach unten. Sobald aber wieder Weichwasser entnommen wird, steigt die Sensorspannung analog der Konzentrationen an den Calcium-und Magnesium-Ionen im Weichwasser wieder an.
Mit Überschreitung des Grenzwertes wird eine Gegenmessung im Rohwasser zur Kalibrierung des Sensors durchgeführt. Liegt die nachfolgende Messung im Weichwasser weiterhin über dem vorgegebenen Grenzwert, wird die externe Regeneration gestartet und Enthärter I auf Enthärter II umgeschaltet. Die folgenden Spannungsmessungen im Weichwasser aus Enthärtersäule II liegen, im störungsfreien Zustand, unter dem Grenzwert und der Enthärtungsprozess wird analog dem an Enthärtersäule I beschriebenen Vorgehen weiter überwacht.